Kooperationsarbeit mit der Kindertagesstätte „Holbeinstraße 111“

Auf der Suche nach Kindern für unsere Schule und nach Kontakten zu Kindertageseinrichtungen hatten wir Glück Dagmar Elsner, Leiterin der Kindertagesstätte „Holbeinstraße 111“, kennenzulernen. Sie war von unserer Idee begeistert und lud uns am 27. November in die KiTa zum Elternabend ein, wo wir vor den Eltern und MitarbeiterInnen unser Konzept vorgestellt haben. Es war ein spannender Abend, wir präsentierten unsere Schulvision und erhielten von Eltern mit Migrationshintergrund, aber auch von den ErzieherInnen und PädagogInnen viele gute Anregungen. Für uns war es eine tolle Möglichkeit, einen Samen unserer Idee einzupflanzen und er fiel auf fruchtbaren Boden. Das aufstrebende Viertel Johannstadt war vom Anfang unserer Initiative an in unserer Vorstellung der optimale Stadtteil für unser Vorhaben.

Am 11. Dezember trafen wir uns noch einmal mit der Leiterin der Kindertageseinrichtung für ein Reflexionsgespräch und vereinbarten unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Geplant wurde, unsere Schattenspiele in der Kindertagesstätte für die Kinder zu zeigen, unsere Präsenz in den Elternabenden zu ermöglichen und perspektivisch ein spezielles Angebot „Deutsch als Vertiefungssprache“ in der KiTa zu etablieren.

Wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr diese Kooperationsarbeit weiter auszubauen und danken Frau Elsner für ihre Bereitschaft unsere Initiative zu unterstützen!

Unterstützung für unsere Kooperation mit dem Kindergarten Holbeinstraße 111

Für die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Holbeinstraße 111 in der Johannstadt haben wir viele Ideen, die wir selbst in ehrenamtlicher Arbeit und mit Unterstützung von WaldorfpädagogInnen und SprachlehrerInnen umsetzen wollen. Wir kennen bereits einige interessierte Menschen, die sich mit ihrem Elan und ihrer Erfahrung einbringen wollen.

Arbeiten Sie gern mit Kindern, haben eine Ausbildung in (Waldorf-)Pädagogik und Deutsch als Fremdsprache? Melden Sie sich gern und verstärken unseren pädagogischen Arbeitskreis!

Oder unterstützen Sie uns mit einer Spende über unser Spendentool. Mit dem Geld wollen wir den Pädagogen eine Aufwandentschädigung und die Materialien bezahlen. Für die Eltern im Kindergarten Holbeinstraße sollen die Angebote leicht zugänglich sein und nur einen kleinen
Geldbetrag kosten.

Gern stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus.

Direkt spenden – ein Spendentool macht’s möglich

Ab sofort kann online direkt von unserer Website aus gespendet werden (oben im Hauptmenü gibt es die neue Seite „Spenden“). Dies geschieht über eine sichere Verbindung zum Spendentool „BF-Net.Tool XXL“ unserer Bank (Bank für Sozialwirtschaft).

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die vielfältigen Bereiche unserer Arbeit und die Antragstellung für die Gründung einer Interkulturelle Waldorfschule in Dresden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Wir wünschen Ihnen persönlich alles Gute, Gesundheit und uns allen eine friedvolle Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest!

Aktuelle Infos zum geplanten Schulbeginn 2020/2021

Nachdem wir die Vorbereitung unseres Schulstarts einschließlich des Genehmigungsverfahrens durch die Schulbehörde begonnen haben, mussten wir festgestellen, dass zu vieles noch offen ist in diesem Prozess des Genehmigungsverfahrens unserer Schule. Wir werden das Genehmigungsverfahren erst 2020 abschließen können und daher mit dem Schuljahr 2020/2021 den Schulbetrieb starten.

Anmeldungen sind weiterhin möglich. Wir bitten dazu um die folgenden Angaben:

  • Name des Kinders
  • Geburtstag des Kindes,
  • Anschrift des Kindes
  • Information, welche Klasse besucht werden soll
  • kurze Begründung für die Schulwahl
  • Name, Anschrift, Telefonnummer und E-mail-Adresse der Eltern

Wir freuen uns auf Post von Ihnen!

Bericht vom Treffen mit unserem Gründungsberater

Am 22.10.2018, haben wir uns erstmalig mit Peter Detscher getroffen. Er ist Klassenlehrer an der Freien Waldorfschule Dresden und von der Regionalkonferenz Mitte/Ost des Bundes der Freien Waldorfschulen beauftragter Gründungsberater für Sachsen.

In seine Zeit als Gründungsberater fallen die Gründungen der zweiten Waldorfschulen in Leipzig, Dresden und Chemnitz, die Gründung der Görlitzer Waldorfschule und einige Gründungsversuche, die es (bis jetzt) nicht bis zur Schuleröffnung geschafft haben. Er kann also auf eine große Erfahrung zurückgreifen und weiß, worauf es bei Gründungsprozessen ankommt. Davon hat er uns berichtet. Insbesondere das Bild der fünf Finger, die es braucht, damit die Hand etwas schafft, werden wir nicht vergessen: Für die Schulgründung braucht es die Kinder, die Lehrer, die Konzeption, die Räume und das Geld.

Wo stehen wir, wie ist es um unsere „Hand“ beschaffen? Wir haben eine Konzeption, die zukünftigen Lehrer sind z.T. schon da, z.T. sind sie zum Greifen nah. Es fehlt an Kindern, Räumen, Geld.

Peter Detscher hat uns gespiegelt, dass wir als Initiativgruppe stark sind und dass wir wissen was wir wollen. Aber auch, dass wir noch mehr auf die Kinder und die Familien zugehen müssen, für die wir die Schule gründen wollen.
Wir wissen nun klarer, wo wir stehen. Wir sind ermutigt aus dem Treffen gegangen. Vieles müssen wir noch schaffen, manches wie zum Beispiel das Finden der notwendigen Patenschule wird nicht einfach, aber wir können auch vertrauen, dass wir als Gruppe eine Stärke entwickelt haben: Wir kennen uns gut, wir halten zusammen, wir wollen das gleiche, wir tun etwas.

Und was tun wir als nächstes? Im Anschluss an das Treffen mit Peter Detscher haben wir die nächsten Aufgaben beraten: Zwei von uns nehmen Kontakt mit dem Lasub auf, dem Sächsischen Landesamt für Schule und Bildung, um dieses Amt über den kommenden Antrag auf Genehmigung einer Schule zu informieren, und um zu klären, welche Genehmigungsbedingungen wir wann erfüllen müssen. Zwei gehen zum Dresdner Schulverwaltungsamt, um nach Räumen und Kooperationsmöglichkeiten zu fragen. Und last but not least: Zwei gehen in den Kindergarten Holbeinstraße 111, den wir schon kennen, um mit der sehr unterstützungswilligen Leiterin zu besprechen, wie wir die sehr multikulturelle Kindergartengemeinschaft mit unserer Schulidee erreichen.

Die Interkulturelle Waldorfschule Mannheim

Fünf Menschen aus unserer Initiativgruppe machten sich am Morgen des 3.Oktober, eingepfercht in einen mittelkleinen PKW, auf den Weg nach Mannheim. Im Kofferraum verstaut war für den Bedarfsfall unser Schattentheater. Wir gönnten uns zunächst nach der Ankunft in der Stadt einen kleinen Stadtbummel und Restaurantbesuch im Zentrum. Sofort waren wir in einer multikulturellen Welt – das war an den Geschäften und Restaurants, vor allem aber an den Menschen auf den Straßen und Plätzen zu sehen. Für uns Dresdner war dieses bunte, freundliche, heitere, rheinländisch entspannte Feiertagsabendgeschehen in seiner offenkundigen Normalität besonders schön.

Am nächsten Morgen standen wir vor dem Schulhaus der Interkulturellen Waldorfschule, mitten in einem gemischten Gewerbe- und Wohngebiet der Neckarstadt (eines Stadtteils von Mannheim). Das Haus passte dazu – ein halbmodernes, sehr funktionales ehemaliges Möbelhaus. Etwas befangen gingen wir hinein, und kamen auf einmal in eine sehr vertraute Welt: warme Farben im Foyer, eine kleine, schöne Jahreszeitenecke mit Michaelimotiven. Herr Turkmen, Klassenlehrer der 3.Klasse und Schulleitungsmitglied, hatte schon auf uns gewartet und begrüßte uns. Er hatte einen sehr detaillierten Plan mit Hospitationsmöglichkeiten in den verschiedensten Klassen und Fachunterrichten für uns gemacht, es gab Gesprächszeiten für unsere Fragen, wir waren herzlich begrüßte Gäste der Konferenz.

Die zwei Tage waren für jeden von uns fünf Dresdnern angefüllt mit intensiven Begegnungen und Gesprächen. Wir waren im Mathematikunterricht der 11. Klasse, im Hauptunterricht verschiedener Klassen der Unter- und Mittelstufe, im Kunst- und Handarbeitsunterricht der Oberstufe, im Förderunterricht (Deutsch als Vertiefungssprache) der Unterstufe, im Sprachunterricht in einer Begegnungssprache (Polnisch). Wir erlebten, dass gar nicht so viel Aufhebens gemacht wird um die Interkulturalität der Schule. Sie hat, nach 16 Jahren der Existenz, eher etwas Normales. Die Interkulturelle Waldorfschule Mannheim versteht sich mehr und mehr als Stadtteilschule des Stadtteils Neckarstadt, sie ist eine gute, stabile, junge Waldorfschule.

Vieles haben wir gefragt, vieles wurde uns gesagt. Außer dem großen inhaltlichen Input und der großen Anregung für uns bleibt ein wichtiges Resultat dieser Reise, dass die Mannheimer Schule sehr bereit ist, uns weiterhin zu unterstützen.

Angeregt, erschöpft und glücklich haben wir uns auf die Heimreise gemacht. Wir sind sehr froh und dankbar für diese Erfahrung.

P.S. War es ein Fehler, das Schattentheater mitgenommen zu haben?

Nein! Wir wurden eingeladen, für die erste Klasse zu spielen. Es war mucksmäuschenstill, alle haben gestaunt, sogar der Lehrer!

Aktuelle Infos zum geplanten Schulbeginn 2019/2020

Wie vor Kurzem berichtet, gehen wir in diesem Herbst die Schulgründung für unsere interkulturelle Waldorfschule an.

Genaue Angaben zum Ablauf des Aufnahmeverfahrens (Informations-Elternabende, Aufnahmegespräche) können wir erst im November machen. Zu vieles ist noch offen im Prozess mit dem Genehmigungsverfahren der Schule. Wir sind im Klärungsprozess mit dem Landesamt für Schule und Bildung und werden die Informationen sobald wie möglich online stellen.

Anmeldungen sind weiterhin möglich. Wir bitten dazu um die folgenden Angaben:

  • Name des Kinders
  • Geburtstag des Kindes,
  • Anschrift des Kindes
  • Information, welche Klasse besucht werden soll
  • kurze Begründung für die Schulwahl
  • Name, Anschrift, Telefonnummer und E-mail-Adresse der Eltern

Wir freuen uns auf Post von Ihnen!

Wer hat Lust, mit uns Schattentheater zu spielen?

Unser Schattentheater ist ein eigenständiges künstlerisches Projekt innerhalb unserer Initiatve. Wir erarbeiten gerade das zweite Märchen-Stück und können schon auf einige schöne, von Erzählung und Musik begleitete Aufführungen zurückblicken. Da wir auf diese Weise bereits viele Familien erreichen und für unsere Schulidee begeistern konnten, liegt uns das Schattentheaterprojekt sehr am Herzen und wir suchen neue Mitstreiter/innen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und Freude und Spaß sind garantiert!

Die nächsten Proben sind jeweils um 19.30 Uhr am

  • Mittwochs 19.09.
  • Freitag, den 21.09.
  • Mittwoch, den 26.09.
  • Freitag, den 28.09.

Wir proben unser Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“ und studieren das neue Stück „Repka – Das Rübchen“ ein.

Interessenten melden sich bitte unter info@interkulturelle-waldorfschule-dresden.de oder unter 0152-230 239 16.

Dann geben wir den genauen Proben-Ort (in der Dresdner Neustadt) bekannt. Es ist nicht zwingend, an allen Proben teilzunehmen. Ab Oktober wird wieder ausschließlich mittwochs geprobt.

Schulbeginn mit dem Schuljahr 2019/2020

Bald ist es soweit…

Wir planen, im Herbst den Schulgründungsantrag für unsere interkulturelle Waldorfschule abzugeben. Der Schulbeginn soll mit dem Schuljahr 2019/2020 erfolgen und mit einer 1. und einer 2. Klasse starten.

Schülerinnen und Schüler können ab sofort angemeldet werden. Wir bitten dazu um die folgenden Angaben:

 

  • Name des Kinders
  • Geburtstag des Kindes,
  • Anschrift des Kindes
  • Information, welche Klasse besucht werden soll
  • kurze Begründung für die Schulwahl
  • Name, Anschrift, Telefonnummer und E-mail-Adresse der Eltern

Zum genauen Ablauf des Aufnahmeverfahrens (Informations-Elternabende, Aufnahmegespräche etc.) informieren wir im November auf unserer Website und in unserem Newsletter. Wir freuen uns auf Post von Ihnen!