Einladung zu unseren „Kindersamstagen“

Am 30.11.2019, 18.01.2020 sowie 21.3.2020 jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr laden wir herzlich ein zu unseren „Kindersamstagen“.

Wir freuen uns auf ein gegenseitiges Kennenlernen der zukünftigen Schülerinnen und Schüler und natürlich ihrer Eltern untereinander und auch mit uns Menschen der Gründungsinitiative.

Da wir noch nicht auf das Gelände unseres zukünftigen Schulstandortes können, finden die Kindersamstage im Neubau der Freien Waldorfschule, Jägerstraße 34 statt.

Alle Familien, die bereits ein Kind angemeldet haben, erhalten eine persönliche Extraeinladung mit weiteren Informationen.

Auch Interessierte sind natürlich eingeladen. Über eine kurze Anmeldung per E-Mail würden wir uns sehr freuen, da dies unsere Planungen erleichtert (info@interkulturelle-waldorfschule-dresden.de).

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

Rückschau Infoabend und Arbeitsbesuch aus der Patenschule

Vom 2.-4.10.2019 hatten wir drei Vertreter_innen der Interkulturellen Waldorfschule Mannheim zu Gast. Die Geschäftsführerin und die zwei Klassenlehrer unterstützten uns bei unserem Infoabend im Kulturtreff Elisenstraße und beim internen Workshop im Ausländerrat.

Zum Infoabend war der Raum mit ca. 20 interessierten Teilnehmenden gut gefüllt. Ulrich Thurm, unser erfahrener Klassenlehrer, konnte zusammen mit den Mannheimer Lehrern anschaulich und mit großer Wärme das Konzept der Waldorfpädagogik und speziell der interkulturellen Idee erläutern. Die angeregte und empathische Diskussion sowie eine gut gefüllte Interessentenliste für Informationen zur Arbeit unseres Vereins zeigte den Erfolg des Abends und gaben unserer Motivation weiteren Auftrieb.

So starteten wir voller Tatkraft am Donnerstag, dem 3. Oktober in den Workshop.

Nach einer Kennenlernrunde fasste Marion Beiner den aktuellen Stand unseres Vereins auf dem Weg zum Schulstart 2020 zusammen. Mit den Mannheimern an der Seite konnten wir für die kommenden großen Herausforderungen unsere Strategien klar definieren und Ziele noch besser formulieren. Mit ihren Tipps und der Formulierung unserer Patenschaft, aber auch einfach durch ihre Offenheit und ihren reichen Erfahrungsschatz bei der Beantwortung unserer vielen Fragen haben wir in diesen Gesprächen viel Mut und Selbstvertrauen für die Vereinsarbeit gewinnen können. Am Ende des Workshops stand die Besichtigung des Interims-Grundstückes für unseren Schulstart. Ein besonders schöner Moment, denn dort wurde unsere Schulvision schon zu greifbar naher Realität!

Vielen herzlichen Dank nochmal nach Mannheim, aber auch an den Ausländerrat, der uns mit dem Öffnen seiner Räume für unsere Veranstaltungen großartig unterstützt hat!

Infoveranstaltung am 2. Oktober 2019

Am Mittwoch, dem 02.10.2019 gibt es um 18.30 Uhr eine öffentliche Infoveranstaltung im Johannstädter Kulturtreff, Elisenstraße 35, 01307 Dresden.  >>>

Wir wollen berichten über

  • unser pädagogisches Schulkonzept (Multikulturalität in den Klassen und im Kollegium, Deutsch als Vertiefungssprache, Begegnungssprache, Kulturunterricht etc.)
  • Stand der Schulgründung und
  • Neuigkeiten zum geplanten Schulstandort

Weiterhin werden unsere Gäste von der interkulturellen Waldorfschule Mannheim einen Einblick in ihren Schulalltag geben und von ihren Erfahrungen berichten.

Wir freuen uns auf Sie und auf einen interessanten Abend mit Ihnen!

Plakat zur Veranstaltung

Foto: Johannstädter Kulturtreff e.V.

Besuch von der interkulturellen Waldorfschule Mannheim

Anfang Oktober bekommen wir Besuch aus Mannheim von der interkulturellen Waldorfschule in Mannheim-Neckarstadt. Dies war die erste interkulturelle Waldorfschule in Deutschland und wir freuen uns sehr über den andauernd guten Kontakt und die Unterstützung.

Nach unserem Besuch in Mannheim vor einem Jahr kommen „die Mannheimer“ nun zu uns und werden auch am 2. Oktober bei unserer Infoveranstaltung im Johannstädter Kulturtreff dabei sein.

Am 3. und 4. Oktober werden wir in ganztägig angelegten Workshops gemeinsam an der Weiterentwicklung unseres Projektes arbeiten.

Zum Abschluss stellen unsere Besucher ihre interkulturelle Arbeit sowie die Besonderheiten ihres Konzeptes Interesstierten aus der Dresdner Waldorfcommunity vor, zu der u.a. zwei Waldorfschulen, zwei heilpädagogische Schulen, 8 Kindertagesstätten sowie weitere Einrichtungen wie Kindertagespflegestellen, Ausbildungseinrichtungen und Arztpraxen gehören.

Wenn Sie sich vorab informieren möchten, empfehlen wir Ihnen den sehr sehenswerten BeitragWaldorf global – eine Schule geht um die Welt“ in der ARD-Mediathek.

Arbeitsstand zum September 2019

oder

„Drei Schritte tue nach innen, dann den nach außen.“

Rudolf Steiner

Es war anders gedacht, in einigen Bereichen wollten wir weiter vorangekommen sein. Aber wir haben in diesem Jahr wichtige Schritte nach innen gemacht:

Mehrere tatkräftige Menschen haben zu uns gefunden und bereichern unsere Arbeit und unser Zusammensein. Es gab wöchentlich abwechselnde Treffen in großer Runde und in den Arbeitsgruppen und eine mehrtägige Klausur. Wir haben unsere Verbindungen innerhalb der Waldorfwelt und in andere Netzwerke weiter ausgebaut, u.a. Verbindungen zum Ausländerrat geknüpft. Wir führten Gespräche mit verschiedenen Behörden, Institutionen und mit Banken.

Nach unserem Besuch bei der Interkulturellen Waldorfschule Mannheim – Neckarstadt letztes Jahr, werden wir Anfang Oktober mehrere Kollegen von dort zum weiteren Austausch und gemeinsamen Workshops in Dresden empfangen. Die Mannheimer Schule besteht seit 17 Jahren. Aktuell werden dort ca. 300 Schülerinnen und Schüler aus 35 Nationen in 12 Klassen unterrichtet.

Stellenausschreibung: Klassenlehrer/in (m/w/d)

Wir streben einen Start im Schuljahr 2020/2021 an und suchen dafür eine/n Klassenlehrer/in (m/w/d).

Waldorfausbildung und staatliche Lehrerausbildung sind erwünscht.

Wenn Sie als Klassenlehrer an der Gründung unserer Schule teilnehmen wollen, wenn Sie bereit sind zur Mitgestaltung der Schule und wenn Sie unser interkultureller Ansatz anspricht, dann melden Sie sich bei uns!

Wir freuen uns auf Sie!

vorstand@interkulturelle-waldorfschule-dresden.de

Direkt spenden – ein Spendentool macht’s möglich

Ab sofort kann online direkt von unserer Website aus gespendet werden (oben im Hauptmenü gibt es die neue Seite „Spenden“). Dies geschieht über eine sichere Verbindung zum Spendentool „BF-Net.Tool XXL“ unserer Bank (Bank für Sozialwirtschaft).

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die vielfältigen Bereiche unserer Arbeit und die Antragstellung für die Gründung einer Interkulturelle Waldorfschule in Dresden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Wir wünschen Ihnen persönlich alles Gute, Gesundheit und uns allen eine friedvolle Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest!

Aktuelle Infos zum geplanten Schulbeginn 2020/2021

Nachdem wir die Vorbereitung unseres Schulstarts einschließlich des Genehmigungsverfahrens durch die Schulbehörde begonnen haben, mussten wir festgestellen, dass zu vieles noch offen ist in diesem Prozess des Genehmigungsverfahrens unserer Schule. Wir werden das Genehmigungsverfahren erst 2020 abschließen können und daher mit dem Schuljahr 2020/2021 den Schulbetrieb starten.

Anmeldungen sind weiterhin möglich. Wir bitten dazu um die folgenden Angaben:

  • Name des Kinders
  • Geburtstag des Kindes,
  • Anschrift des Kindes
  • Information, welche Klasse besucht werden soll
  • kurze Begründung für die Schulwahl
  • Name, Anschrift, Telefonnummer und E-mail-Adresse der Eltern

Wir freuen uns auf Post von Ihnen!

Bericht vom Treffen mit unserem Gründungsberater

Am 22.10.2018, haben wir uns erstmalig mit Peter Detscher getroffen. Er ist Klassenlehrer an der Freien Waldorfschule Dresden und von der Regionalkonferenz Mitte/Ost des Bundes der Freien Waldorfschulen beauftragter Gründungsberater für Sachsen.

In seine Zeit als Gründungsberater fallen die Gründungen der zweiten Waldorfschulen in Leipzig, Dresden und Chemnitz, die Gründung der Görlitzer Waldorfschule und einige Gründungsversuche, die es (bis jetzt) nicht bis zur Schuleröffnung geschafft haben. Er kann also auf eine große Erfahrung zurückgreifen und weiß, worauf es bei Gründungsprozessen ankommt. Davon hat er uns berichtet. Insbesondere das Bild der fünf Finger, die es braucht, damit die Hand etwas schafft, werden wir nicht vergessen: Für die Schulgründung braucht es die Kinder, die Lehrer, die Konzeption, die Räume und das Geld.

Wo stehen wir, wie ist es um unsere „Hand“ beschaffen? Wir haben eine Konzeption, die zukünftigen Lehrer sind z.T. schon da, z.T. sind sie zum Greifen nah. Es fehlt an Kindern, Räumen, Geld.

Peter Detscher hat uns gespiegelt, dass wir als Initiativgruppe stark sind und dass wir wissen was wir wollen. Aber auch, dass wir noch mehr auf die Kinder und die Familien zugehen müssen, für die wir die Schule gründen wollen.
Wir wissen nun klarer, wo wir stehen. Wir sind ermutigt aus dem Treffen gegangen. Vieles müssen wir noch schaffen, manches wie zum Beispiel das Finden der notwendigen Patenschule wird nicht einfach, aber wir können auch vertrauen, dass wir als Gruppe eine Stärke entwickelt haben: Wir kennen uns gut, wir halten zusammen, wir wollen das gleiche, wir tun etwas.

Und was tun wir als nächstes? Im Anschluss an das Treffen mit Peter Detscher haben wir die nächsten Aufgaben beraten: Wir nehmen Kontakt mit dem „Lasub“ auf, dem Sächsischen Landesamt für Schule und Bildung, um dieses Amt über den kommenden Antrag auf Genehmigung einer Schule zu informieren, und um zu klären, welche Genehmigungsbedingungen wir wann erfüllen müssen. Und wir gehen zum Dresdner Schulverwaltungsamt, um nach Räumen und Kooperationsmöglichkeiten zu fragen.

Die Interkulturelle Waldorfschule Mannheim

Fünf Menschen aus unserer Initiativgruppe machten sich am Morgen des 3.Oktober, eingepfercht in einen mittelkleinen PKW, auf den Weg nach Mannheim. Im Kofferraum verstaut war für den Bedarfsfall unser Schattentheater. Wir gönnten uns zunächst nach der Ankunft in der Stadt einen kleinen Stadtbummel und Restaurantbesuch im Zentrum. Sofort waren wir in einer multikulturellen Welt – das war an den Geschäften und Restaurants, vor allem aber an den Menschen auf den Straßen und Plätzen zu sehen. Für uns Dresdner war dieses bunte, freundliche, heitere, rheinländisch entspannte Feiertagsabendgeschehen in seiner offenkundigen Normalität besonders schön.

Am nächsten Morgen standen wir vor dem Schulhaus der Interkulturellen Waldorfschule, mitten in einem gemischten Gewerbe- und Wohngebiet der Neckarstadt (eines Stadtteils von Mannheim). Das Haus passte dazu – ein halbmodernes, sehr funktionales ehemaliges Möbelhaus. Etwas befangen gingen wir hinein, und kamen auf einmal in eine sehr vertraute Welt: warme Farben im Foyer, eine kleine, schöne Jahreszeitenecke mit Michaelimotiven. Herr Turkmen, Klassenlehrer der 3.Klasse und Schulleitungsmitglied, hatte schon auf uns gewartet und begrüßte uns. Er hatte einen sehr detaillierten Plan mit Hospitationsmöglichkeiten in den verschiedensten Klassen und Fachunterrichten für uns gemacht, es gab Gesprächszeiten für unsere Fragen, wir waren herzlich begrüßte Gäste der Konferenz.

Die zwei Tage waren für jeden von uns fünf Dresdnern angefüllt mit intensiven Begegnungen und Gesprächen. Wir waren im Mathematikunterricht der 11. Klasse, im Hauptunterricht verschiedener Klassen der Unter- und Mittelstufe, im Kunst- und Handarbeitsunterricht der Oberstufe, im Förderunterricht (Deutsch als Vertiefungssprache) der Unterstufe, im Sprachunterricht in einer Begegnungssprache (Polnisch). Wir erlebten, dass gar nicht so viel Aufhebens gemacht wird um die Interkulturalität der Schule. Sie hat, nach 16 Jahren der Existenz, eher etwas Normales. Die Interkulturelle Waldorfschule Mannheim versteht sich mehr und mehr als Stadtteilschule des Stadtteils Neckarstadt, sie ist eine gute, stabile, junge Waldorfschule.

Vieles haben wir gefragt, vieles wurde uns gesagt. Außer dem großen inhaltlichen Input und der großen Anregung für uns bleibt ein wichtiges Resultat dieser Reise, dass die Mannheimer Schule sehr bereit ist, uns weiterhin zu unterstützen.

Angeregt, erschöpft und glücklich haben wir uns auf die Heimreise gemacht. Wir sind sehr froh und dankbar für diese Erfahrung.

P.S. War es ein Fehler, das Schattentheater mitgenommen zu haben?

Nein! Wir wurden eingeladen, für die erste Klasse zu spielen. Es war mucksmäuschenstill, alle haben gestaunt, sogar der Lehrer!